Therapieverfahren
- Kognitive Verhaltenstherapie
- Hypnosetherapie
- Hundegestützte Psychotherapie

Kognitive Verhaltenstherapie

Unsere Informationsverarbeitung in Wahrnehmung und Denken wird als Kognition bezeichnet. Bei vielen Menschen, die unter emotionalen Problemen leiden, gehen einer bestimmten Emotion typische Gedankenmuster voraus. Diese Gedankenmuster laufen in Form von inneren Selbstgesprächen ab, deren wir uns aber im Normalfall nicht bewusst sind. Diese Kognitionen laufen also unbewusst ab und sorgen in ihrer Folge für eine entsprechende Emotion.

Die moderne kognitive Verhaltenstherapie besteht heute aus einer Vielzahl von einzelnen Therapieverfahren, die unter diesem Oberbegriff zusammengefasst werden.

Insgesamt listet das Verhaltenstherapiemanual 68 verschiedene Methoden und Einzelverfahren auf.

Der Kern der kognitiven Verhaltenstherapie lässt sich bereits aus ihrem Namen ableiten: Verhaltenstherapie und kognitive Therapie. Diese beiden Ansätze sind heute zu einer Methode geworden, weshalb in den meisten Fällen einfach von Verhaltenstherapie gesprochen wird.

Ziel der kognitiven Verhaltenstherapie ist es, dass Sie lernen, wie Sie emotionale Turbulenzen vermeiden. Gemeinsam machen wir uns auf die Suche nach der Wurzel des Problems und bearbeiten diese.

Hypnosetherapie

Viele Menschen, die bisher noch keine Erfahrung mit dem Thema sammeln konnten, fragen mich immer wieder zurecht, was Hypnose eigentlich ist. Einige glauben, bei der Hypnose könne man bewusstlos/wehrlos sein und erinnere sich später an nichts.

Um es möglichst kurz zu erläutern:
Für jeden Menschen fühlt sich eine Trance im hypnotischen Zustand anders an. Hypnose ist nicht mystisch noch hat sie einen esoterischen Charakter.

Fragen wie:
"Verliere ich während einer Sitzung mein Bewusstsein?" oder "Bin ich während der Hypnose handlungsunfähig?" kann ich an dieser Stelle mit einem klaren NEIN beantworten.
Die hypnotische Trance ist ein veränderter Gehirnaktivitätszustand, der es möglich macht, Veränderungen in unterschiedlichen Bereichen zu erzielen.
Hypnose ist anerkannt durch den WBP als wissenschaftlich anerkanntes Behandlungsverfahren in der Bundesrepublik Deutschland
"Hypnotische Suggestion kann den Gebrauch von Fähigkeiten und Potentialen erleichtern, die in einem Menschen bereits existieren, aber aufgrund mangelnden Trainings oder Verständnisses ungenutzt oder unterentwickelt bleiben."
Milton H. Erickson/Ernest L. Rossi, Hypnotherapie

Die Wahrung Ihrer Selbstbestimmung und die genaue Klärung Ihrer Anliegen sind für mich Wegweiser für ein weiteres Vorgehen.

Mein Ziel ist es, Ihnen bereits im kostenlosen Vorgespräch die Methode der Hypnose näher zu bringen, wichtige Hintergrundinformationen zu liefern und Ihnen eventuelle "Ängste und Sorgen" bezüglich dieses Themas zu nehmen.

Für mich ist es selbstverständlich, dass Sie alle für Sie wichtigen Informationen erhalten, um sich mit dem Thema gut vertraut machen zu können.

Wenn Sie Fragen zum Thema haben, oder nähere Informationen wünschen, freue ich mich über ein für Sie kostenloses Gespräch am Telefon oder persönlich.
 

Tiergestützte Psychotherapie

In unserer Praxis arbeiten wir mit zwei Hunden. 

Sam ist ein Königspudel und bereits seit einem Jahr in unserer Praxis in der Arbeit mit Klientinnen und Klienten tätig. Ab November 2023 wird Odin - ein Scottish Deerhound - unser Team erweitern. Wenn Sie Fragen zur hundegestützten Psychotherapie haben, kontaktieren Sie uns gern. 

Definition nach ESAAT:
„Tiergestützte Therapie“ umfasst bewusst geplante pädagogische, psychologische und sozialintegrative Angebote mit Tieren für Kinder, Jugendliche, Erwachsene wie Ältere mit kognitiven, sozial-emotionalen und motorischen Einschränkungen, Verhaltensstörungen und Förderschwerpunkten. Sie beinhaltet auch gesundheitsfördernde, präventive und rehabilitative Maßnahmen.

Tiergestützte Therapie findet im Einzel- und Gruppensetting statt.

Allgemeine Ziele der tiergestützten Therapie sind
  • die körperlichen, kognitiven und emotionalen Funktionen wiederherzustellen und zu erhalten,

  • die Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Durchführung von Aktivitäten und Handlungen zu fördern,

  • das Einbezogenseins in die jeweiligen Lebenssituation zu fördern und

  • das subjektive Wohlbefinden zu verbessern.

 

Damit soll erreicht werden, dass der einzelne Mensch in unterschiedlichen Lebensbereichen seinen Fähigkeiten entsprechend agieren und partizipieren kann.

Die spezifischen Ziele der tiergestützten Therapie orientieren sich ausgehend von der Indikationsstellung an Bedürfnissen, Ressourcen und am Störungsbild wie Förderbedarf des jeweiligen Klienten.

Die hundegestützte Psychotherapie, nimmt im Rahmen der tiergestützten Interventionen eine Sonderstellung in unserer Praxis ein, weil sie über die beruhigenden und förderlichen Effekte einer reinen Anwesenheit von Tieren bzw. den Umgang mit ihnen hinausgeht.

 

Hunde besitzen eine ganz natürliche Verbundenheit zum Menschen, weshalb sie die Fähigkeit besitzen, zu einem "Dritten" im therapeutischen Prozess zu werden. Durch gezielte Interventionen in unserer Praxis können bestimmte psychische Phänomene, die für das Verständnis der Psyche essenziell sind, unmittelbar erlebt und bearbeitet werden.

 

Durch die Integration des Hundes erweitern sich die Möglichkeiten mit den Patienten über Gefühle, Wünsche Bedürfnisse, Handlungsmuster zu sprechen die ihn bzw. andere betreffen und motivieren – d.h. gemeinsam zu mentalisieren. In der Art und Weise wie die Patienten den Kontakt zum Hund gestaltet, kommen affektmotorische Muster zum Tragen auf die der Hund wiederum reagiert. Der Hund gibt Rückmeldungen über die Patienten und das Geschehen im Raum, die so nur ein Hund geben kann.